Fahrverhaltensbeobachtung

Wozu dient die Fahrverhaltensbeobachtung?

Zum reichhaltigen Serviceangebot zählt auch die Durchführung von Fahrverhaltensbeobachtungen. Neben privaten Stellungnahmen zum Thema praktische Fahreignung, können Fahrverhaltensbeobachtungen im Zuge von offiziellen verkehrspsychologischen Stellungnahmen oder aufgrund einer Anordnung vom Amtsarzt notwendig werden.

Die Fahrverhaltensbeobachtung dient der Erfassung des realen Fahrverhaltens (Fahrzeugbedienung, Geschwindigkeitsanpassung, Risikoverhalten, …) im Straßenverkehr und soll als Ergänzung zu anderen diagnostischen Mitteln (Fragebögen, Leistungstestung uvm.) eine umfassende Beurteilung der Fahreignung ermöglichen. Die Beurteilung erfolgt nach einem standardisierten Beobachtungs- und Auswertsystem.

Wie lange dauert die verkehrspsychologische Fahrverhaltensbeobachtung?

Die gesamte Fahrverhaltensbeobachtung dauert ca. eine Stunde.

Wie läuft die verkehrspsychologische Fahrverhaltensbeobachtung ab?

Die Beobachtungsfahrt wird mit einem vom Institut angeforderten Fahrschulauto und einem Fahrlehrer durchgeführt. Die Beurteilung des Fahrverhaltens erfolgt durch den mitfahrenden Psychologen/ die mitfahrende Psychologin. Es besteht die Möglichkeit, die Fahrt in einem Kfz mit Schaltgetriebe oder Automatikgetriebe zu absolvieren. Sollten sie spezielle Umbauten wie Handgas etc. benötigen, kann ebenfalls ein entsprechendes Fahrzeug zur Verfügung gestellt werden.

Sie durchfahren mit einem Verkehrspsychologen/einer Verkehrspsychologin als Beobachter/in und einem Fahrlehrer in einem Fahrschulfahrzeug eine festgelegte Strecke im öffentlichen Straßenverkehr.

Wie hoch sind die Kosten?

Die Kosten für die Fahrverhaltensbeobachtung betragen 190 € (inkl. Fahrlehrer und –auto).